Presse

Ach, Ganter

Update 23.10.2019

Zu dem Zeitungsartikel in der Rheinpfalz Nr. 228 vom 01.10.2019 „Ach, AfD“ von Andreas Ganter.

Das gute Kommunalwahlergebnis des AfD Kreisverbandes Südwestpfalz, mit Einzug in den Stadtrat Pirmasens und in den Kreistag Südwestpfalz, bezeichnete Herr Ganter ja schon als Makel. Eine Aussage, die sein demokratisches Verständnis und den Respekt gegenüber dem Wählerwillen offenkundig macht.

Wenn deutschlandweit Probleme mit zunehmenden Ausländeranteilen, nicht nur im Bildungsbereich, zur Tatsache werden, oder z.B. die Direktorin einer Grundschule verzweifelt Leserbriefe schreibt, weil der Unterricht immer schwieriger wird, dann ist Nachfragen nicht erlaubt?

Die Realität scheint bei der Ansprache und Behandlung von Problemen einer verblendeten Weltanschauung gewichen zu sein. Die Haltung, dass allein eine aufklärende oder kritische Frage bereits das Etikett „Gut“ oder „Böse“ trägt, ist dabei entlarvend. Im Übrigen ist es Recht und Pflicht der Opposition, dass sie Fragen stellt. Das in Abrede zu stellen oder schlecht zu machen, ist nicht nur kindisch, sondern gefährlich, da es an dunkle Zeiten erinnert, wenn versucht wird, die Opposition durch Schmähkritik verächtlich zu machen.

Zur Klarstellung, die AfD hat nichts abgehakt, im Gegenteil werden wir weiterhin unbequeme Fragen stellen.

Hier noch einige Tatsachen, die Herr Ganter in seinem Artikel verschweigt:

Hat ein Tatverdächtiger mehrere Straftaten begangen, die gleichen oder verschiedenen Deliktschlüsseln zuzuordnen sind, wird er zu jeder Schlüsselzahl und zu der (den) jeweils nächsthöheren Gruppe(n) sowie bei der Gesamtzahl einmal gezählt. Gleiches gilt für die unterschiedlichen aufenthaltsrechtlichen Kategorien der Zuwanderer. Hierdurch können sich Abweichungen bei der Addition der einzelnen Kategorien im Vergleich zu den jeweiligen Gesamtzahlen ergeben.

Im Übrigen beziehen sich die Angaben zu Tatverdächtigen (absolute Zahlen sowie prozentuale Anteile) nur auf aufgeklärte Fälle. (ungekürzt hier Nachzulesen)

Von den 2566 (3538) aufgeklärten Straftaten im Zeitraum 2014 bis 2018, entfallen auf Deutsche 2078 (81 %) Tatverdächtige und auf Nichtdeutsche und Zuwanderer 948 (27,6 %). Wenn man diese Zahlen ins Verhältnis zu der Einwohnerzahl/Bevölkerungsgruppenzahl setzt, dann wird folgendes deutlich:

Pirmasens hatte (2017 | Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz) 40632 Einwohner, davon 11,2% (4550) Ausländer.

Von 36082 relevanten Deutschen waren 2078 (5,76%) tatverdächtig, von den 4550 Nichtdeutschen waren 708 (15,56%) Personen, tatverdächtig und somit knapp 3-mal höher. Zum gleichen Ergebnis kommt man auch, wenn man die von Herr Ganter benutzten Zahlen (14, 10, 4) ins richtige Verhältnis setzt. Diese beziehen sich jedoch nur auf Fallzahlen mit „Messer“ und „Stechen“, deren genaue Daten wir zukünftig erfasst haben wollen.

Nur dem Druck der AfD, der einzigen Oppositionspartei ist es geschuldet, dass überhaupt eine Erfassung von Straftaten mit Messern in die polizeiliche Kriminalitätsstatistik aufgenommen und wahrscheinlich frühestens im Jahr 2022 zur Verfügung stehen wird.

Hier noch einige weitere „Märchen“ zu ausländischen Verbrechern, die nur auf Anfrage der bösen AfD an die Öffentlichkeit kamen.

Für das Jahr 2017 weist die Statistik des Bundeskriminalamts und der 16 Landeskriminalämter 271.171 Straftaten von Personen mit Migrationshintergrund, Asylbewerbern, Personen im Status eines abgelehnten Asylantrags aus. Davon entfallen auch 10.098 Straftaten auf Rheinland-Pfalz.

In den Jahren 2013 bis 2017 wurden in dieser PKS Tatverdächtige aus 199 Staaten mit dem Aufenthaltsanlass „Asylbewerber“, „Duldung“ oder „unerlaubter Aufenthalt“ registriert.
Davon Mord 77, Totschlag 312, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung/Übergriffe 1324, davon 206 Versuche, Raub, räuberische Erpressung und räuberischer Angriff auf Kraftfahrer 3399, Gefährliche und schwere Körperverletzung 16853

Ein Skandal und unverantwortlich ist, dass die Masse dieser Verbrechen eigentlich gar nicht hätte stattfinden dürfen bzw. können, wenn sich die Regierung an die geltenden Gesetze gehalten hätte. Was sie ja nach wie vor immer noch nicht tut.

Um einen Rückfall des Herrn Ganter in den Relotiusmodus zur vermeiden, nenne ich hier die Quelle zur „Märchenstatistik“ http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/066/1906634.pdf damit Sie sich als Leser selbst über die erschreckenden Verbrechenszahlen informieren können.

Herrn „Ben Souad“ Ganter sei gewiss, dass er mit Vorfreude auf die kommende Anfrage des Kreisverband AfD Südwestpfalz nicht lange warten muss.